Amnesty International

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Hochschulgruppe der Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf

Willkommen auf der Homepage der Amnesty International Hochschulgruppe Düsseldorf

Eine Zusammenfassung unserer nächsten Veranstaltungen findet ihr unter 'Termine'. Im Folgenden veröffentlichen wir die Ankündigungen bzw. Pressemitteilungen zu den aktuellen Veranstaltungen. Unter 'Aktionen' sind Berichte mit Fotos zu finden.

Mehr Verantwortung bei der Polizei Nichts zu verbergen - Transparenz schützt Menschenrechte

Am Sonntag, den 29.08. sind bei einem Infostand auf dem Straßenfest des Zakk in der Pinien- & Fichtenstraße über Hundert Unterschriften und 33,20 Euro zusammengekommen. Wir stellen dort die Polizei-Kampagne vor. Neben unseren Infomaterialen und Aktionsmöglichkeiten gab es einen kleinen nachgestellten Tatort. Eine Unterzeichnerin wird sogar Petitionslisten und Flyer zum Fortunaspiel am 30.08. mitnehmen. Vielen Dank an alle Beteiligten, UnterzeichnerInnen und Spender! Wer sich weiterhin für die Kampagne einsetzten möchte findet im Folgenden alle Infos:

Infos zur Kampagne:

Am 8. Juli ist der Bericht von Amnesty zu Polizeigewalt in Deutschland erschienen. Informiert euch über das Thema auf der Kampagnenseite: http://www.amnestypolizei.de

Den Spot zur kampagne findet ihr unter: http://www.amnestypolizei.de/kampagne/mission.html

Wer sich einsetzten möchte, findet dort zahlreichen Aktionsmöglichkeiten:

Unterstützt die Online-Petition: http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/fordern.html Dort fordern wir: Wir brauchen Erkennbarkeit durch eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Untersuchungen. Wir brauchen Schutz durch Dokumentation. Und Prävention durch Menschenrechtsbildung. Wie in anderen Ländern auch.

Schickt eine E-Mail an den Berliner Innensenator Dr. Ehrhart Körting: http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/mailen.html

Bindet Banner und Widgets in eure Blogs und Homepages ein: http://www.amnestypolizei.de/mitnehmen/widgets.html

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Vortrag und Diskussion

CHIAPAS: KONZERNE UND KAZIKEN - AUSBEUTUNG, UMWELTZERSTÖRUNG UND WIDERSTAND IN SÜDMEXIKO

Vortrag von Lutz Kerkeling, anschl. Möglichkeit zum Gespräch am Donnerstag, den 17.06. um 19:30 im Zakk

Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sind nicht erst seit dem zapatistischen Aufstand von 1994 gesellschaftliche Konflikte zwischen politisch-ökonomischen Eliten und der bäuerlich-indigenen Bevölkerung, die für ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung kämpft, an der Tagesordnung.

Zur Zeit stehen die sozialen Basisbewegungen so unter Druck wie selten zuvor, da Chiapas als extrem ressourcenreiche Region immer stärker in den Fokus von Politik und Kapital gerät - im nationalen wie im globalen Rahmen. In den vergangenen Monaten hat die Repression gegen soziale Aktivistinnen und Aktivisten drastisch zugenommen, Hintergrund sind Auseinandersetzungen um Land und "Entwicklungs"projekte, die die chiapanekische und die mexikanische Regierung in Zusammenarbeit mit lokalen Machthabern sowie mexikanischen und internationalen Konzernen durchsetzen wollen.

Hauptthemen des Vortrags sind neoliberale „Entwicklungs“- und Ordnungsprojekte, die durch folgende Prozesse gekennzeichnet sind: Raub und Privatisierung bäuerlich-indigener Ländereien, Entvölkerung der ländlichen Gemeinden durch Umsiedlung, Tourismusprojekte, Ausbeutung der biologischen Vielfalt und der Bodenschätze, Monokulturen für Agrarsprit, Infrastrukturprojekte, Migration, Kriminalisierung der sozialen Proteste und Militarisierung.

Auch der vielfältige soziale Widerstand wird vorgestellt: der Widerstand gegen die hohen Stromtarife, die aktuelle Situation in den zapatistischen Gemeinden, die „Andere Kampagne“ (die außerparlamentarische Mobilisierung der Zapatistas) sowie weitere soziale Bewegungen in Südmexiko. Auch die Situation der Frauen im Kontext von Marginalisierung, Repression und Widerstand wird thematisiert.

Referent:

Luz Kerkeling, Soziologe, Mitarbeiter von Zwischenzeit e.V. und Gruppe B.A.S.T.A. (beide Münster)

Bebilderter Vortrag, ca. 90 min.

Kontakt: kerkeli@uni-muenster.de
Eintritt: frei

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