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Vortrag in englischer Sprache
Großer Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek in Düsseldorf
(Gebäude 24.41 auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität)
Lageplan
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Institut für Außen- und Sicherheitspolitik e.V. (DIAS) an der Heinrich-Heine-Universität und dem Freundeskreis der Juristischen Fakultät e.V.
Einführung durch Prof. Andrew Hammel, LL.M. (Harvard)
An seinem zweiten Tag als Präsident hat Barack Obama verkündet, das Gefängnis in Guantánamo Bay bis zum Januar 2010 schließen zu wollen und alle Fälle überprüfen zu lassen. Die Haftbedingungen sollten menschenrechtliche Standards erfüllen und die Möglichkeiten einer Rückführung ausgelotet werden. Welche Fortschritte wurden seitdem gemacht? Was geschieht mit den Personen, die voraussichtlich nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, da sie dort weitere Folter erwarten würde? Auf welcher rechtlichen Grundlage verfährt die Regierung Obamas mit den verbliebenen Insassen? Wird das noch im Juni 2008 durch den Obersten Gerichtshof gestärkte Recht auf habeas corpus, also auf ein ordentliches Haftprüfungsverfahren, dauerhaft ausgehöhlt? Wie unterscheidet sich die Politik der Regierung Obamas diesbezüglich von der George W. Bushs? Diese und andere Fragen sollen in der Diskussion angesprochen werden – mit einem Fokus auf die von Pardiss Kebriaei und ihren Kollegen angestrengten rechtlichen Verfahren.