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Es gab natürlich auch ein Leben vor dem Wintersemester 2011/12. Alle Aktionen, die bisher stattfanden, findet ihr hier in chronologischer Reihenfolge:
Hier eine kleine Übersicht über den Verlauf des Wintersemesters und Sommersemesters 2010/11:
Amnesty Birthday Bash
Es gab Grund zum Feiern: Amnesty International wird 50 und wir feierten mit! Am 21. Mai haben wir im SP-Saal gebührend auf die weltweit bedeutendste Menschenrechtsorganisation angestossen.
Filmclub-Spezial
Am 17. Mai waren wir zu Gast im Filmclub an der HHU. Ab 18 Uhr zeigten wir deshalb im Hörsaal 3B eine kurze Doku über Amnesty International und den Film "Hotel Ruanda".
Briefmarathon
Da Anfang Dezember der Briefmarathon 2010 eingeläutet wurde, haben wir unseren Glühwein-Waffel-Stand am 15.12. diesem Motto gewidmet. Im Laufe des Nachmittags wurden 7 Briefe nach Gambia (für Femi Peters), 3 nach Guatemala (für Norma Cruz) und 27 nach Myanmar (für Su Su Nway) geschickt. Sowie viele weitere, die Interessierte selbst verschickten. Wichtig: In Gambia hatten wir direkt Erfolg mit dem Briefmarathon. Femi Peters ist frei!

Tag der Menschenrechte
Am 10.12. fand in Düsseldorf ein kleiner Laternenumzug mit Amnesty-Lichtern statt. Dabei wurde auf den Weihnachtsmärkten auf die Bedeutung der Menschenrechte aufmerksam gemacht. Direkt am nächsten Tag wurde passend zum Tag der Menschenrechte in der Uni eine Info-Veranstaltung zum Thema "Freiheit von Forschung und Lehre im Iran" gehalten. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und waren mitsamt Stand anwesend.
International Students' Day

Am 17.11. in der Mittagspause bauten wir vor dem Gebäude der Philosophischen Fakultät einen Amnesty Stand auf. Da an diesem Tag der International Students' Day stattfand, nutzten wir die Gelegenheit, um auf die Missachtung der Menschenrechte im Iran aufmerksam zu machen. Infos zur Situation im Iran und zu Majid Tavakkolis Inhaftierung erhielten alle Interessierten. Außerdem haben wir 151 Petitionsunterschriften und mit Waffeln und Glühwein Spenden gesammelt.
Vielen Dank!
Feiern für die Menschenrechte!
Am 28.10. fand die Amnesty International Uni-Party des Wintersemesters 2010/11 statt!
Im SP-Saal trafen sich Studierende zum Feiern und unterstützten so gleichzeitig die Arbeit unserer Hochschulgruppe. Außerdem gingen alle Einnahmen direkt an Amnesty International für den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen!
Vielen Dank an alle Gäste und Spender.
Flashmob an der Uni!
Am 27.10. haben wir vor der Mensa an der HHU mit unserem Flashmob ein Zeichen für die Kampagne "Nichts zu verbergen - Transparenz schützt Menschenrechte - Mehr Verantwortung bei der Polizei" gesetzt. Mit gelben Tüten auf dem Kopf wiesen wir auf die Anonymität der Polizei bei Großeinsätzen hin und mit großen Namensschild gingen wir als gutes Beispiel voraus, da wir forden, dass auch die Polizei der Kennzeichnungspflicht unterliegt. Durch die Aktionen haben wir ca. 30 Unterschriften für die aktuellen Petitionslisten der Kampagne gesammelt.
Danke an alle!
Erstes Treffen im WS 2010/11
Am Montag, den 18.10.10 - nach der langen und hoffentlich erholsamen vorlesungsfreien Zeit - trafen sich alte und vor allem neue Mitglieder im Tigges. Es gab sehr großes Interesse an der Arbeit der amnesty international Hochschulgruppe. Es gab also riesen Grund zur Freude, da unsere Gruppe mit dem Semesterbeginn stark gewachsen ist:

Für weitere Interessierte gibt es weiterhin die Möglichkeit, einfach zu einem unserer Treffen zu kommen und sich unsere Arbeit näher anzuschauen.
Info-Stand zur Erstsemester-Einführung
Am 11. Oktober war es wieder soweit, die neuen Erstis kamen ganz offiziell an der Heinrich-Heine-Uni an und bekamen natürlich sofort die Möglichkeit, mehr über die Menschenrechte zu erfahren. Unser Stand zum Thema "Verantwortung bei der Polizei" sollte möglichst anregen, sich im kommenden Semester für die amnesty Hochschulgruppe zu engagieren. Vielen Dank für euer Interesse, liebe Erstis, und wenn ihr nun zu unseren nächsten Treffen kommen wollt, findet ihr hier die Infos.
Infostand zu den Milleniumszielen im Berufskolleg Bachstraße
Auch in den Semesterferien waren wir mit einzelnen Aktionen vertreten. Am 13.09.10 haben wir uns an einer Aktion der UN-Milleniumskampagne beteiligt. Die Schüler konnten sich über die Milleniumsziele und verschiedene Initiativen informieren und mit ihrem Foto eine Fotowand erweitern, die beim Weltarmutsgipfel am 20.09.10 den Vereinten Nationen übergeben wurde. Für eine Petition gegen die Todesstrafe in Ghana und für mehr Sicherheit für Frauen in Flüchtlingslager im Tschad konnten wir dabei 52 Unterschriften sammeln. 10 Einzelbriefe fordern außerdem die Abschaffung der Prügelstrafe im Sudan.
Wer Interesse hat kann mitmachen unter: www.stell-dich-gegen-armut.de www.2010.un-kampagne.de www.mit-dir-sind-wir-viele.de
Mehr Verantwortung bei der Polizei Nichts zu verbergen - Transparenz schützt Menschenrechte
Am Sonntag, den 29.08. waren bei einem Infostand auf dem Straßenfest des Zakk in der Pinien- & Fichtenstraße über Hundert Unterschriften und 33,20 Euro zusammengekommen. Wir stellten dort die Polizei-Kampagne vor. Neben unseren Infomaterialen und Aktionsmöglichkeiten gab es einen kleinen nachgestellten Tatort. Eine Unterzeichnerin nahm sogar Petitionslisten und Flyer zum Fortunaspiel am 30.08. mit. Vielen Dank an alle Beteiligten, UnterzeichnerInnen und Spender!
Hier einige Impressionen der Aktion:
Amnestys Generalsekretärin spricht in der ULB über Immunität
Am 14.Juli 2010 kam die Generalsekretärin von Amnesty, Monika Lüke, zu einem Vortrag an die Uni Düsseldorf. Sie sprach über die Frage, wie sich Immunität bei Menschenrechtsverletzungen auf nationaler und internationaler Ebene entwickelt. Sie kam zu dem Schluss, dass es in vielen Staaten Bestrebungen gibt, Immunität zu verhindern (z.B. indem wie in vielen Südamerikanischen Ländern Immunitätsgesetzte gekippt werden). Auf internationaler Ebene gäbe es mit dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof und dem internationalen Strafgerichtshof außerdem funktionierende Organe, denen man noch etwas Zeit geben sollte, damit sie mehr Urteile fällen können. Einen auführlicheren Bericht gibt es auf den Seiten des Aurichters - dem Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik: http://www.dias-online.org/383.0.html Die Ankündigung findet ihr dort auch: http://tinyurl.com/39qg5r4
Vortrag und Diskussion
Vortrag von Lutz Kerkeling, anschl. Möglichkeit zum Gespräch am Donnerstag, den 17.06. um 19:30 im Zakk
Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sind nicht erst seit dem zapatistischen Aufstand von 1994 gesellschaftliche Konflikte zwischen politisch-ökonomischen Eliten und der bäuerlich-indigenen Bevölkerung, die für ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung kämpft, an der Tagesordnung.
Zur Zeit stehen die sozialen Basisbewegungen so unter Druck wie selten zuvor, da Chiapas als extrem ressourcenreiche Region immer stärker in den Fokus von Politik und Kapital gerät - im nationalen wie im globalen Rahmen. In den vergangenen Monaten hat die Repression gegen soziale Aktivistinnen und Aktivisten drastisch zugenommen, Hintergrund sind Auseinandersetzungen um Land und "Entwicklungs"projekte, die die chiapanekische und die mexikanische Regierung in Zusammenarbeit mit lokalen Machthabern sowie mexikanischen und internationalen Konzernen durchsetzen wollen.
Hauptthemen des Vortrags waren neoliberale „Entwicklungs“- und Ordnungsprojekte, die durch folgende Prozesse gekennzeichnet sind: Raub und Privatisierung bäuerlich-indigener Ländereien, Entvölkerung der ländlichen Gemeinden durch Umsiedlung, Tourismusprojekte, Ausbeutung der biologischen Vielfalt und der Bodenschätze, Monokulturen für Agrarsprit, Infrastrukturprojekte, Migration, Kriminalisierung der sozialen Proteste und Militarisierung.
Auch der vielfältige soziale Widerstand wurde vorgestellt: der Widerstand gegen die hohen Stromtarife, die aktuelle Situation in den zapatistischen Gemeinden, die „Andere Kampagne“ (die außerparlamentarische Mobilisierung der Zapatistas) sowie weitere soziale Bewegungen in Südmexiko. Auch die Situation der Frauen im Kontext von Marginalisierung, Repression und Widerstand wurde thematisiert.
Luz Kerkeling, Soziologe, Mitarbeiter von Zwischenzeit e.V. und Gruppe B.A.S.T.A. (beide Münster)
Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Wie kommt es, dass wir so günstig Kleidung kaufen können? Welche Methoden wenden Großunternehmen auf dem globalisierten Markt an? Wie geht es den Menschen am Anfang der Produktionskette?
Am Mittwoch, dem 9. Juni 2010, bot sich allen Interessierten die Chance, Einblicke in die globalisierte Kleidungsindustrie zu erhalten. Die Amnesty International Hochschulgruppe ließ im kleinen Saal des Bambi Kinos den Film „Der Kleiderhaken“ vorführen.
Dieser Film von Dorit Siemers und Heiko Thiele des Vereins Zwischenzeit e. V. zeigt, unter welchen Umständen in Niedriglohnfabriken produziert wird. Häufig werden dabei grundlegende Menschenrechte verletzt, an Gewerkschaftsgründungen ist erst gar nicht zu denken.
Nach den 70 Filmminuten ergab sich die Möglichkeit einer Diskussion mit dem Filmproduzenten Heiko Thiele. Für Interessierte gab es auch einen allgemeinen Informationsstand zu der Arbeit von Amnesty International.
Der Film „Der Kleiderhaken“: Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie
Ob Takko, Adidas, Puma, H&M,... – sie alle lassen ihre Kleidung in Niedriglohnfabriken, auch Maquiladoras genannt, produzieren. Ca. 90 Prozent unserer Kleidung wird mittlerweile in Billiglohnländern hergestellt. Der Film gibt einen Einblick in die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie, die sich seit Jahren in einem anhaltenden Umstrukturierungsprozess befindet. Abbau von Arbeitsplätzen und Produktionsverlagerung in günstigere Länder kennzeichnen diese Entwicklung. Eine dieser Regionen ist die honduranische Provinzhauptstadt San Pedro Sula - sie gilt als die Maquiladora-Metropole in Mittelamerika. Viele (inter-) nationale Organisationen kritisieren die Produktionsbedingungen in den Maquiladoras. Niedrige Löhne, fristlose Kündigungen, (sexuelle) Übergriffe, Gewerkschaftsverbote und Umweltverschmutzung sind die Regel. Für die Unternehmen hingegen sind die steuer- und zollbefreiten Industriezonen regelrechte Produktionsoasen. Die Dokumentation zeigt die Globalisierung der Bekleidungsindustrie und die damit verbundenen sozialen, ökologischen und ökonomischen Konsequenzen für die (ehemaligen) ArbeiterInnen und ihre Familien, die Umwelt und die regionalen Wirtschaftskreisläufe in den sogennanten Entwicklungsländern. Das Filmteam begleitete Organisationen und Betroffene und interviewte zudem WirtschaftsvertreterInnen sowie PolitikerInnen. Auch die Rolle von deutschen Unternehmen und KonsumentInnen wird thematisiert. Amnesty Interantional und das Thema Kleidungsindustrie
Die Hochschulgruppe der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sieht in dieser Filmvorführung eine gute Möglichkeit, dem Publikum die Alltäglichkeit der Verletzung von Menschenrechten aufzuzeigen: Hinter jedem Kleidungsstück, das wir günstig gekauft haben, könnte ein schlecht bezahlter, ungerecht behandelter, zu junger, zu kranker etc. Mensch stehen. Amnesty International hat sich dem weltweiten Kampf für die Menschenrechte verschrieben - dazu gehört auch, Aufmerksamkeit zu schaffen: In diesem Falle dafür, wie die Globalisierung viele Menschen mit unrechten Methoden in die Armut zieht. Film und Diskussion des Abends sollen ein breiteres Bewusstsein für die Machenschaften in der Textil- und Bekleidungsindustrie schaffen.
MUTTER WERDEN. OHNE ZU STERBEN AKTIONEN GEGEN MÜTTERSTERBLICHKEIT HOCHSCHULGRUPPEN VON AMNESTY INTERNATIONAL ZEIGTEN MITHILFE VON AKTIONEN ZWISCHEN DEM 8. UND 26. MAI IHRE SOLIDARITÄT MIT FRAUEN IN BURKINA FASO. DÜSSELDORF STELLTE AM 26. EINEN INFOSTAND IN DER UNIVERSITÄT AUF.
Als bei Safiatou die Wehen einsetzten, ging ihre Mutter zu Safiatous Ehemann Hamidou und sagte, Safiatou müsse in die Klinik.Hamidou lieh sich von seinem Nachbarn ein kleines Motorrad, aber es hatte kein Benzin. Also schob er es zur nächsten Tankstelle,die zehn Kilometer entfernt lag. Schließlich musste Safiatou ihr Kind zu Hause zur Welt bringen. Aber die Plazenta löste sich nicht, und Safiatou verlor sehr viel Blut. Als Hamidou sie abholte, war sie bereits bewusstlos. Er bat einen Freund, ihm zu helfen. Safiatou war da schon im Delirium und konnte nicht mehr stehen. Sie setzten sie zwischen sich auf das Motorrad. „Gegen zwei Uhr morgens fuhren wir los“, berichtete der Freund Amnesty-Mitarbeitern. „Auf dem Weg sind drei kleine Gräben. Beijedem mussten wir ab- und dann wieder aufsteigen. Für Safiatou war das nicht leicht. Irgendwann hörte sie auf, sich zu bewegen,und wir merkten, dass sie tot war.“
Safiatou wurde 26. Sie lebte in einem Dorf 100 Kilometer südlich von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Safiatou hinterließ ihren Mann, vier Kinder im Alter zwischen elf und vier Jahren, dazu den neugeborenen Sohn. Ihr Schicksal ist leider typisch.
Kaum eines der UN-Milleniumsziele ist weiter davon entfernt, erreicht zu werden, als dieses: Die Müttersterblichkeit bis 2015 weltweit um drei Viertel senken. Im März 2010 beginnt Amnesty International in Deutschland die neue Kampagne: "Mutter werden. Ohne zu sterben." Burkina Faso wird - neben weiteren afrikanischen Ländern wie Sierra Leone - im Mittelpunkt der Kampagne stehen. In diesem Land wird jede Schwangerschaft zum akuten Todesrisiko: In Burkina Faso sterben pro Jahr an die 2.000 Frauen an Komplikationen während oder kurz nach der Geburt, obwohl die Regierung durchaus Anstrengungen unternimmt und die Senkung der Müttersterblichkeit zur Priorität im Gesundheitsbereich erhoben hat.
Dies ist ein Umstand, der durch verstärkten finanziellen und medizinischen Einsatz seitens der burkinischen Regierung und ausländischer Geldgeber vermeidbar wäre. Viele Fälle wären durch eine verbesserte gesundheitliche Infrastruktur - insbesondere in ländlichen Gebieten – sowie einen erleichterten Zugang zu Gesundheitsversorgung und Aufklärung der Frauen über ihre Rechte zur selbstbestimmten Sexualität vermeidbar gewesen.
Die Aktion der Amnesty International Hochschulgruppe Düsseldorf fand am 26. Mai 2010 zwischen 13 und 15 Uhr im Gebäude der philosophischen Fakultät (23.01) statt. Als Aktionsformen hat die Gruppe einen Infostand gewählt, an dem Petitionslisten und Aktionspostkarten bereit liegen. Interessierte Passanten konnten außerdem mithelfen, eine „Pagnes-Decke“ herzustellen. Diese soll die Solidarität der Studierenden mit den Frauen in Burkina Faso symbolisieren. Sie wird in Anlehnung an die burkinische Tradition, werdenden Müttern farbenfrohe Tücher für ihre Neugeborenen ans Bett zu legen, aus Stoffteilen bestehen, die Studierende für diesen Zweck spenden und beschriften.
Das Ziel der Aktion war, auf das Problem der Müttersterblichkeit in Burkina Faso aufmerksam zu machen.
---Der Stand ist sehr erfolgreich verlaufen! Wir haben viele Stoffteile gesammelt und es sind drei Postkarten und insgesamt 58 Unterschriften zustande gekommen. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!--- ---Wir haben spontan noch einen weiteren Stand auf dem Asta Sommerkult am 2. Juni veranstaltet, der was die Unterschriften angeht noch erfolgreicher war. Insgesamt sind jetzt 103 Unterschriften zusammengekommen! Die zweite Pagnes-Decke seht ihr auf dem ersten Bild-----
Alla Puskar vom STAN-Team (z.v.l.) übergibt die gesammelten Stoffteile der Hochschulgruppen an die Generalsekretärin Monika Lüke (l.) und Larissa Probst und Stefan Keßler vom Vorstand:
Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauer ist freier Journalist und Reporter in Krisengebieten, der am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 20 Uhr von seinen Erfahrungen mit internationalen Unternehmen und deren Arbeitsbedingungen in China berichtete. Über 30 Gäste kamen in die Bücherei in Bilk, um seinem Bericht über Chinas Spielzeugfabriken zu lauschen und sich die Fotos anzusehen. Im Anschluss beantwortete er zahlreiche Fragen; die Zuhörer waren besonders daran interessiert, wie man sich als Verbraucher verhalten soll.
Amnesty Party im SP-Saal an der HHU.
Am ersten Freitag (16.04.2010) im Semester haben wir mit euch gefeiert - für die Menschenrechte. Es ist einiges an Einnahmen zustande gekommen und wurde an Amnesty gespendet.
MENSCHENRECHTE IN MEXIKO - ein Gastvortrag von Dr. Tanius Karam Cárdenas.
Unter dem Titel „Trying to map out the social communication and human rights situation in Mexico” wurden von dem Gastdozenten aus Mexiko am 08. Februar 2010 im SP-Saal der Heinrich-Heine-Universität unter anderem folgenden Fragen behandelt:
• Wie sieht die Situation der Menschenrechte in Mexiko heute aus? • Wie spiegelt sich diese in den mexikanischen Massenmedien wieder? • Warum ist der Job als Journalist in Mexiko nicht gerade der sicherste? • Mit welchen Menschenrechtsproblemen werden die mexikanische Regierung, Medien und Gesellschaft morgen konfrontiert?
Fotos vom Vortrag:
WIR SIND DA. WIR SIND VIELE Lesung mit Björn Bicker amm 29. Juli 2009, 19 Uhr in der Bücherei in Bilk, neben den Bilk Arkaden
"Wir wissen alle, dass sie da sind. Dass sie für uns arbeiten. Und keine Papiere haben. Illegal sind. Björn Bicker erzählt davon, wie sich das Leben in einem Land anfühlt, indem man offiziell nicht existiert."
Begleitend zur Lesung wurden Werke des afrikanischen Künstlers Paolo Akikii ausgestellt.
Staßentheater in Düsseldorf Straßentheater vor dem Carsch-Haus in Düsseldorf zum Flüchtlingssterben an den Grenzen Europas - 26. Juni 2009
Video durch das OASE Magazin. Vollbildversion siehe hier.
Thema war das Flüchtlingssterben an den Grenzen Europas. Die Aufführung ist Teil der Save Me-Kampagne.
New Yorker Guantánamo-Anwältin Pardiss Kebriaei vom Center for Constitutional Rights in Düsseldorf - 24.Juni 2009
Am Mittwoch, 24. Juni 2009, hielt die New Yorker Guantánamo-Anwältin Pardiss Kebriaei vom Center for Constitutional Rights auf Einladung von amnesty international in Düsseldorf und Köln eine Reihe von Vorträgen. Ankündigungen der Vorträge und Infos zum Thema und zu Pardiss finden sich HIER.
Der Vortrag an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität wurde freundlicherweise von Andrew Hammel aufgezeichnet:
Das Video in Vollbild sowie eine Zusammenfassung des Vortrags finden sich auf dem Blog 'German Joys' von Andrew Hammel.
Für einen Bericht des Düsseldorfer Lokalsenders Center.TV siehe HIER.
Fotos des Abendvortrags im Palais Wittgenstein:
Filmabend am 04. Juni 2009 - ''Schildkröten können fliegen"
Ein kurdisches Flüchtlingslager im Grenzgebiet zwischen Irak und Iran: Die Menschen leben in großer Armut, die Felder sind vermint. Die Kinder verdienen sich ein paar Groschen beim Minenräumen, viele sind verstümmelt und trotzdem spielen sie ihre Kindheit.
Mit Laiendarstellern, in poetischen Bildern und - bei aller Tragik - mit leiser Heiterkeit und viel Liebe erzählt Bahman Ghodabi die Geschichte der Flüchtlingskinder.
Einführung zum Thema Mienen durch Prof. Dr. Hummel.
Infostand zur Save me Kampagne beim Hofgartenfest am 01. Mai 2009
mehr zur Save Me-Kampagne HIER.
Podiumsdiskussion im Januar 2009: Legitime Immigrationsbeschränkung oder unmenschliche Abschottung?
Die Einwanderungspolitik der europäischen Union angesichts der Menschenrechte
Gäste:
Andreas Beckmann (Europäische Kommission)
Dr. Christoph Ehrentraut (BIM)
Karl Kopp (Pro Asyl)
Dr. Julia Duchrow (Amnesty International)
Siehe Ankündigung der Debatte hier: Podiumsdiskussion im Wintersemester 2009
Filmvorführung: ‚14 Kilometer’ im Dezember 2008: 14 Kilometer trennen Afrika von Europa…
Amnesty-Infostand beim Kurzfilmfestival an der HHU im November 2008
Teilnahme am Tag der Studierenden mit Infostand, Fotoausstellung zum Thema Menschenrechte in China und 2 Filmvorführungen im Juni 2008
Mithilfe bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Menschenrechte in China, die von der Amnesty Gruppe 1483 organisiert im Juni 2008 wurde
Teilnahme am Brückenlauf zusammen mit der Amnesty-Gruppe 1483 im April 2008
Diskussion der Düsseldorfer Flüchtlingshilfeorganisation STAY (Medinetz)
Im Rahmen einer Diskussion der Düsseldorfer Flüchtlingshilfeorganisation STAY (Medinetz) waren wir mit einen Stand zum Thema Flüchtlinge und Amnesty präsent; im Januar 2008
Filmvorführung am Tag der Menschenrechte (10.12.2007).
Wir zeigten den Film 'Dead Man Walking' eingeleitet mit einem Kurzvortrag von Herrn Prof. Dr. Hummel
Amnesty-Infostand beim Kurzfilmfestival an der HHU im November 2007
(Filmfest 2008 www.filmfest-duesseldorf.de)
Weitere kleine Aktionen, wie Poster aufhängen, Infostände, Urgent Actions etc.
Bisherige Themen:
Wintersemester 2007/2008 - Todesstrafe
Sommersemester 2008 - Menschenrechte in China
Wintersemester 2008/2009 - Festung Europa
Sommersemester 2009 - Save Me Kampagne
Wintersemester 2009/2010 und Sommersemester 2010 - Multinationale Konzerne und ihre Verantwortung